Die Selbstdarstellung hellenistischer Athleten:
soziale Identitäten, politische Identitäten, ethnische Identitäten

 

Hellenistische Statue eines Boxers
(Bild: Boxer of Quirinal, Greek Hellenistic bronze sculpture of a sitting nude boxer at rest, 100-50 BC, Palazzo Massimo alle Terme, Rome von Carole Raddato unter CC BY-SA 2.0 lizensiert)

„DFG-Projekt MA 3385/2; 2013-2016“

Das Projekt zielte darauf ab, die Forschungslücke zum Sport der hellenistischen Epoche zu schließen. Zunächst wurden die literarischen, epigraphischen und papyrologischen Quellen zur hellenistischen Agonistik vollständig erfaßt, auf der Basis dieser Materialsammlung eine Prosopographie aller bekannten Sieger in den gymnischen und hippischen Wettkämpfen erstellt. Anschließend wurde der Fokus auf die agonistischen Siegesepigramme gerichtet, die Aufschluß über die Identität(en) der jeweiligen Athleten geben, wobei drei Dimensionen unterschieden wurden: die soziale, die politische und die ethnische.

 

gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft

Projektleiter: Prof. Dr. Christian Mann

Assoziierte Projektleiterin: Jun.-Prof. Dr. Sofie Remijsen
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. Sebastian Scharff


Wichtigste Publikationen:
Database of Hellenistic Athletes (http://mafas.geschichte.uni-mannheim.de/athletes/)
Chr. Mann – S. Remijsen – S. Scharff (Hgg.), Athletics in the Hellenistic World, Stuttgart 2016.
S. Scharff, „The Very First of the Citizens”. Agonistic Cultures and the Self-Presentation of Hellenistic Athletes, Habilitationsschrift Mannheim 2019.